Auftaktveranstaltung

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Auftaktveranstaltung am 18. Mai

Das Bürgerbeteiligungsverfahren für die Umgestaltung des Bereichs „Bahnhof Dachau Westseite“ startete mit einer Auftaktveranstaltung am Donnerstag den 18. Mai 2017 um 19 Uhr im Ludwig-Thoma-Haus. Rund 30 interessierte Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit sich „aus erster Hand“ über das Projekt zu informieren und mit Vertreter/innen der Stadt Dachau zu diskutieren. Der Oberbürgermeister und das Stadtbauamt berichteten umfassend über die Beschlusslage im Stadtrat, den Umgriff des Wettbewerbsgebietes, den planerischen Handlungsbedarf, den geplanten Wettbewerb, die Ziele der Stadtentwicklung und Verkehrsplanung, das Zentrenkonzept, die Grünsituation, die Eigentumsverhältnisse, die Ziele der Deutschen Bahn AG sowie notwendige weitere Planungsschritte (vgl. Stadtbauamt, pdf-Datei, Präsentation Auftaktveranstaltung).

In einem weiteren kurzen Vortrag würdigte das Bauamt Arbeiten von vier Studierenden der Landschaftsarchitektur der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, die in ihren Bachelorarbeiten 2016/2017 bereits erste Ideen als Anregung für die künftige Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes entwickelt haben. Die Arbeiten waren im Foyer des Ludwig-Thoma-Hauses auf Plakaten und in Modellen ausgestellt.

Nach den Informationen des Bauamts zur Umgestaltung des Bahnhofsplatzes und der Bachelorarbeiten folgte eine kurze Übersicht über die weitere Bürgerbeteiligung bis zum Sommer 2017 (vgl. Heller Späth, pdf-Datei, Präsentation Auftaktveranstaltung).

Darauf folgte eine moderierte Diskussion, in der die anwesenden Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen, Wünsche oder Sorgen zum Ausdruck brachten. Zusammengefasst lässt sich folgendes Resumée ziehen: Die Ziele der Stadtentwicklung wie stimmiges Gesamtkonzept, attraktiver Bahnhof und Bahnhofsvorplatz, Optimierung der Umsteigebeziehungen, stadtverträgliche Nutzung der bislang unbebauten Grundstücke, verträgliche Abwicklung aller Verkehrsarten (Bus, Kfz, Rad und zu Fuß) weisen aus Sicht der Teilnehmer/innen in die richtige Richtung. Bei einer Überplanung des Geländes, so Meinungen aus der Bürgerschaft, sollte ein stadtverträglicher Maßstab hinsichtlich Bauvolumen, Gebäudehöhen und Nutzung erreicht werden. Die Architektur neuer Gebäude sollte sich in die örtliche Situation einfügen.Größerer Einzelhandel (Supermarkt o.ä.) wird im nahen Bahnhofsumfeld tendenziell skeptisch beurteilt, da befürchtet wird, dass dieser erheblichen Verkehr mit sich bringen wird. Der Bedarf zum Ausbau des Busbahnhofes wird allgemein anerkannt. Gleichwohl wird in der Diskussion darauf verwiesen, dass auch die Belange der Radfahrenden im Umfeld des Bahnhofs stärker in den Fokus rücken sollen, und zwar nicht nur was die Abstellmöglichkeiten anbelangt, sondern auch bei der Gestaltung der zum Bahnhof hinführenden Straßen. Bei der geplanten Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes sind der Erhalt bestehender Bäume oder das Pflanzen neuer Bäume zu berücksichtigen. Das bestehende Bahnhofsgebäude aus der Zeit Ende des 19. Jahrhunderts, welches der Deutschen Bahn AG gehört und kein Denkmal ist, soll aus Sicht der Teilnehmer/innen tendenziell erhalten bleiben.

Präsentation Auftaktveranstaltung

Stadtbauamt und Heller Späth

pdf-Datei